BZT048: Daten, Daten, überall Daten

Falls ihr dachtet, das BZT Projekt sei am Ende, denen möchten wir sagen: uns gibt es noch, aber die terminliche Situation ist katastrophal. Entweder kann Felix oder Guido nicht. Für BZT wäre aber wichtig, das zumindest beide gemeinsame Zeit finden. Und hier die Themen der 48. Episode: Datenschutz, DSGVO (im eigenen Blog), Projektmanagement, 3D Drucker und die Schönen Apps.

2 Gedanken zu „BZT048: Daten, Daten, überall Daten

  1. Wieder eine sehr hörenswerte Folge – danke für all die Arbeit, die mit dem “Podcast-machen” verbunden ist! Zur DSGVO: Das eigentliche Problem im Alltag sehe ich bei all den privaten Bloggern/Webseiten-Betreibern, die völlig verunsichert sind, ob sie nicht doch etwas übersehen und plötzlich hohe Strafgelder kriegen könnten. Da hat man vielleicht tolle Ideen, würde über erfolgreiche Projekte mit Schülern berichten, etwas vorstellen, Diskussionen eröffnen, über Tagungen berichten wollen usw. usw. usw. – und lässt es bleiben. Denn trotz aller “Leitfäden” im Netz – für einen Nebenher-Blogger ist die Materie zu komplex, auch wenn man ihm sagt, dass die DSGVO wahrscheinlich für seinen Blog gar nicht gilt – er kriegt von niemandem eine Garantie, dass er nicht doch belangt werden kann. Hier müsste eine klare Einschränkung für Privatleute/Minimal-Verdiener (50 Euro im Monat durch Amazon-Links oder so) sein nach dem Motto: “Ihr braucht keine horrenden Anwaltsgebühren zu befürchten” (ja, Verwarnung statt Geld ist zwar möglich schon jetzt, aber nicht präzise definiert). Mit anderen Worten: Für das ungezwungende “DraufLosSchreiben” in einem Blog ist diese Art der Regelung ein großer Rückschritt aus meiner Sicht.

    • Die Wahrscheinlichkeit, dass die DSGVO für ein Blog nicht gilt, geht gegen Null. Dafür müsstest du es so absichern, dass nur dein privates/familiäres Umfeld Zugang hat.

      Privat ist in der DSGVO nicht das Gegenstück zu gewerblich. Es geht grundsätzlich um den Schutz von personenbezogenen Daten, nicht in Abhängigkeit von einer kommerziellen Nutzung.

      Dass die DSGVO vermutlich eher mit den “Big Players” im Hinterkopf entworfen wurde und viel Kollateralschaden verursacht — und sei es bloß ungerechtfertigte Panik — unterschreibe ich aber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.